Was tun wenn? - Klartext reden!

Wer Sie professionell beraten kann

Sollten mehrere der Warnsignale auf Ihr Kind zutreffen, könnten dies Anzeichen eines problematischen Alkoholkonsums sein. Wenn sich nach einiger Zeit genauer Beobachtung Ihr Verdacht erhärtet, müssen Sie als Eltern reagieren – aber reagieren Sie nicht panisch, sondern überlegt! Die erste und wichtigste Maßnahme: Sprechen Sie offen mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter über Ihre Beobachtungen und machen Sie keine Vorwürfe. Treffen die Befürchtungen zu, sollten Sie Klartext reden und gemeinsam mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter Vereinbarungen treffen, um den Konsum auf ein verantwortungsvolles Maß zu reduzieren.

Kommen zu den oben genannten Alarmsignalen auch noch körperliche Auffälligkeiten hinzu
(z. B. Zittern, Schweißausbrüche oder zunehmende Nervosität), so ist umgehendes Handeln angezeigt. Scheuen Sie sich nicht, Rat einzuholen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Unterstützung können Sie im Gespräch mit einem Arzt Ihres Vertrauens, dem Beratungslehrer sowie bei Sucht- oder bei Erziehungsstellen erhalten.